Ob Unzufriedenheit in Partnerschaft oder Beruf- irgendwann muss Mann sich die Frage gefallen lassen: „Warum tust Du Dir das an?“
Ich behaupte, und bitte prüfe für Dich, wie viel daran auch für Dich wahr ist, „Jede Deiner Beschwerden zeigt Dir, dass Du noch nicht alles getan hast, die 100&%ige Verantwortung für die Situation noch nicht übernommen hast.“
Ob Erniedrigungen in Beruf oder Privatleben- Du hast es Dir verdient. Durch Duldung, meistens basierend auf mangelnden Selbstwert, hast Du die Entwicklung begonnen und zu lange ausgehalten, sonst hätte längst, täglich, von DIR kommen können ein entschlossenes: ‚Mit mir NICHT!‘
Das kam aber nicht.
Gut, Du spürst die Unzufriedenheit auf den Partner, das pubertierende Kind, den Vorgesetzten, das Single- Leben, … und jetzt?
Niemand wird sich jemals deinetwegen ändern. Auch Du wirst Dich kaum auf Impulse von aussen hin ändern wollen- das wäre ja „Manipulation“ (?)
Allein Du bist die Kraft der Veränderung! M. Gandhi: „Sei DU die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst!“
Wie fängt Mann das an?
In Beziehungen sind Menschen wie Zahnräder, die miteinander verbunden sind- keines kann schneller, größer werden oder sich der Verbindung entziehen, ohne dass das andere reagiert.
Deine erste Aktion hast du schon getätigt: du spürst Dich.
Spüre den Zorn, und vor allem, spüre die Scham, es so lange ausgehalten zu haben!
Gehe mit Dir ins Gericht, nutze den nüchternen Verstand und Dein wohlwollendes Herz: wie konnte es dazu kommen? Bleibe gerecht dabei. Du hattest die Entwicklung nicht vorher sehen können, oder gab es frühzeitig Signale?
Und bleibe SANFT mit Dir: gehe NICHT ins Drama, Emotionen sind Leidenschaften, die zerstörerisch wirken können- Gefühle dagegen sind leise. Sanft.
Jetzt baust Du gerade schon „Selbstachtung!“ auf: Du ACHTEST auf Dich! Dein Herz!
Diese Aufmerksamkeit ist heilig, weil nur Du, als einziger, siehst spürst, was in Dir vorgeht. Und nur das ist für Dich wichtig, hier, in Dir beginnt alles, auch die größte, radikalste Veränderung.
Diese Aufmerksamkeit ist das mächtigste Instrument der Veränderung: die Achtsamkeit im Herzen.
Im ‚Dich spüren‘ liegt die ‚Spur‘: folge der.

Du bist auf einem guten Weg. Und „Wenn Du es eilig hast, gehe langsam.“ (Zen)
Ich begleite Dich gerne dabei!

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