Nein, Ihr linken Frauen, das wird nichts mehr aus Euch und uns, den „rechten Männern“, denn links bleibt link, wie Frau Lühmann in der „Welt“ schreibt, ausdrücklich unaufrichtig, und auch sonst sind ihre, wenn es auch Eure Träume sein sollten, ziemlicher Quark, hier.

Eine Antwort auf die Forderung, neue Linke Männer brauche das Land:
Sehr geehrte Frau Lühmann,

als Mann, und weil ich mich persönlich mit Männlichkeit als Autor und Blogger wie hier beschäftige, habe ich mich mit erwartungsvoller Spannung auf Ihren Artikel gestürzt.
Schön, dass Sie sich Gedanken über Männlichkeit machen.
Das ist aber auch schon alles.
AAC9D3BA-4F85-4FE5-ACCD-C12A7D6A75DCWenn jemand, der sich „nicht sonderlich gut auskennt mit Männern“, wie Sie freimütig zugeben, einen Zweiseiten- Artikel zum Thema zu schreiben wagt, grenzt das schon an- wie soll ich sagen- Chuzpe? meinen Lieblingsblog -Titel „Ahnungslosigkeit trifft Größenwahn?“ Oder: Generation Praktikum in der Lügenpresse?
Mit Gustav Mahler möchte man Sie anschreien: „Wem das Talent fehlt, der möge sich enthalten!“
Vielleicht ist es Ihrem Alter geschuldet, dass Sie das Männer- Ideal ausgerechnet bei den Punks der 80er suchen- obwohl Sie die aus Ihrer Perspektive gar nicht erleben konnten?
Was soll das, einen bekennend Homosexuellen zur Ikone von „Männlichkeit“ zu erklären?
Mann fasst sich an den Kopf. Und fragt sich- vielleicht hätte Sie mal jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt? Jeder Handwerker könnte Ihnen mehr und Wahrhaftigeres dazu sagen.
Der Eiertanz, den Sie da aufführen, erst „Sex, Pathos und Gewalt“ zu beschwören, sich versteigen zu „Andras Baader..“, dann rufen Sie, „Halt! nicht den Mörder!“ – sondern meinen die Projektionen eines schwulen Portraitfotografen.. Geht es nicht ein wenig konkreter?
Ich suche weiter: selbstbewußt, erschöpft (was ist daran männlich?) wach – da eiern Sie schon zum nächsten Widerspruch!) so androgyn und so gewalttätig.
Haben Sie sich schon mal gefragt, woher die Wut in der Gewalt homosexueller Männer kommt?
Und woher Ihr Faible für Gewalt kommt? Was sagen Feministinnen eigentlich zum Erfolg von „50 Shades of Gray“? (200 Mio weltweite Auflage!) – was sagt das über die Sehnsüchte der modernen Frau?!
Nun mag man Fassbinders Kreativität tatsächlich als Leuchtturm in der kulturellen Dunkelheit spezifisch „Linken“ Kulturschaffens sehen, neben, vielleicht Regietheatern. Gähnend leeren, von bürgerlichen Subventionen mühsamst am Leben gehalten, aber als Sinnbild für „Neue Männlichkeit“ taugt er nicht. Hatte er Familie, Kinder, soziale Verantwortung jenseits seiner Egomanie? Spenden- irgendwas bekannt über seine Großzügigkeit? Herzlichkeit?
Es spricht nicht für die Zukunftsfähigkeit, ein neues Männerbild ausgerechnet bei der Reaktion zu suchen, zumal auch Linke sich daran abarbeiten. Arne Hoffmann sollte Ihnen mindestens bekannt sein, der Blog AllesEvolution (Christian Schmid), Lukas Schoppe,… Alles Fehlanzeige!
Haben Sie eigentlich irgendwo recherchiert, oder darf man bei Welt inzwischen mit dem Bauchnabel schreiben?!
Und Udo Lindenberg? Und Eierlikör? Warum nicht gleich Guido und seine Nussecken? Lächerlich! Aber: Ja, DIESE Männlichkeit hat Euch Feministinnen lieb.Lila Pudel
Was Ihnen fehlt, und da haben Sie recht, ist die „Wut, die eine breite Masse sexy finden“ könnte, wie bei Trappatoni. Oder, intelligenter, von Sloterdijk und Marc Jongen die „thymos“ genannte Seelen – Kategorie.
Was soll denn dagegen an Ihrer Kategorie „Subversion“ so männlich, so schön sein? Der Rechten Männlichkeit ist jede Unterschwelligkeit zuwider, sie kämpft mit offenem Visier, auch gegen den Islam, denn, und hier liegen Sie schon wieder falsch, der feige, linke Schmusekurs gegenüber dem Islam ist ein unendlich tiefer Verrat am Humanismus: Islamkritik ist wie jede Religionskritik seit jeher AUFKLÄRUNG und vornehmste Aufgabe frei denkender Menschen. Weiss sogar DIE ZEIT: „Früher war Religionskritik die vornehmste aller marxistischen Tugenden. Doch zum Glaubensterror des islamischen Fundamentalismus hat die westliche Linke nichts zu sagen. – „Dröhnendes Schweigen“: http://www.zeit.de/2015/15/religionskritik-linke-fundamentalismus-islamismus
Was soll denn am Scheitern der Linken noch „fortschrittlich“ hochgehalten werden, haben Sie bitte EIN Beispiel? Sie ist gescheitert, aber sowas von -> p.s.

Was ist an linken Frauen denn cool?!
Ausser, dass Sie seit Einführung der Quote der SPD zum Sinkflug verhelfen (HERRlich analysiert von Klaus Funken auf telepolis: http://www.heise.de/tp/artikel/39/39811/1.html ). Selbst mit über 200 familienpolitischen Fördermaßnahmen ist es keinem SPD-geführten Bundesland gelungen, die Scheidungsquoten zu senken. Sie verursachen dafür maßgeblich die Finanznot der Alleinerziehenden Mütter.
Coole Frauen, die nur noch Lachnummern abgeben wegen ihrer Weltfremdheit, Claudia Roth, die das Grundgesetz / Asylrecht nicht kennt, Henriette „Armlänge“ Reker, Kathrin Göring Eckhard, für die die Nazis Dresden zerbombt haben, ach, hören Sie doch auf!
Aber Unschuldige Kinder abtreiben, Mord in Serie, (Sargnagel) das finden Linke Frauen cool? Wie, wenn Sie Ihrer eigenen Abtreibung Folge leisten würden, etwas verspätet, aber weil die unschuldigen Kinder sich ja nicht so richtig daran freuen könnten, würde ich das gegenüber diesen Barbarinnen übernehmen.
Von Humanität sehe ich da auf Seiten der Frauen nämlich nichts. Von rücksichtslosem Egoismus, „Mein Bauch gehört mir!“ dagegen sehr viel.
Und was kann Thomas Glavinic, ausser pöbeln?
Ist Ihnen nicht klar, dass dem pöbelnden Pöbel alles Feinsinnige, dazu zählt nun mal auch der Humanismus, jeder Zweifel (auch und gerade am Selbst!) zuwider ist?!

Frau Lühmann, Sie feiern einen Puberteur. Warum?! Weil Sie keine Vorstellung haben von Erwachsenheit, noch weniger von erwachsener Männlichkeit.
Es hängt mit dem Grundproblem der Linken zusammen, einem Selbstbild, in dem Sie verhaftet sind – und das Schlimme: Sie wissen das nicht, glauben das nicht.
Im Gegenteil- Sie und Ihre Kinder wollen und schaffen noch nicht mal Aufrichtigkeit.
Das Infantile, das Mangelwesen, als das Sie sich und die Mitglieder Ihrer Gesellschaft sehen, ist unfähig zur konstruktiven, mutigen und zukunftsorientierten, fragenden Gedanken- und Weltgestaltung. Für Sie gibt es nur Gegenwart und Vergangenheit.
Damit bitte ich Sie, zu schweigen, bis Sie erwachsen geworden sein werden.
Und lernen Sie bis dahin, was Humanismus ist.

Vielleicht interessiert Sie ja die Idee des großen Humanisten Voltaire, und dessen Schlusssatz aus „Candide“: „Alors, il faut encore faire le jardin.“
Gehen Sie in den Garten, pflegen Sie den, vielleicht gibt es da auch eine Apfelbaum, und von dessen Äpfeln machen Sie einem „Guten, männlichen Mann“ einen Apfelkuchen.

Dessen Dankbarkeit können Sie sicher sein.
Und dann brauchen Sie auch keinen Unsinn mehr zu schreiben.
Dankbar,

Thomas Fügner

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